Von Hogwarts bis Handfasting: Wie ich als freie Rednerin in NRW das Trauritual finde, das wirklich zu euch passt
- 16. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Vielleicht seid ihr Harry-Potter-Fans seit der ersten Seite. Vielleicht träumt ihr von einer Trauung unter freiem Himmel, mit Feuer, Naturkräften und einem Trauritual, das sich anfühlt wie ein Versprechen aus einer anderen Zeit. Oder ihr wisst noch gar nicht, was ihr wollt – nur dass es sich nach euch anfühlen soll. Und nicht nach einer Vorlage.
Genau dort fangen wir an.

Harry Potter Hochzeit – mehr als Deko
Eine Themenhochzeit ist kein Kostümfest. Wer sich eine Harry-Potter-Hochzeit wünscht, der liebt meistens nicht nur die Bücher – der liebt, was sie bedeuten. Freundschaft. Mut. Die Überzeugung, dass Liebe stärker ist als alles andere.
Das ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine Traurede.
Was mich als Rednerin interessiert: Was hat euch Harry Potter bedeutet – damals, als Kinder, und heute? Welche Figur passt zu euch? Gibt es einen Satz, ein Bild, einen Moment aus den Büchern, der auf eure Beziehung passt wie ein Zauberstab auf seinen Besitzer?
Aus diesen Antworten entsteht keine Kostümshow. Es entsteht eine Rede, die wahrhaftig magisch ist.
Wikinger Hochzeit und keltische Traurituale – wenn die Elemente sprechen sollen
Für viele Paare ist die Wikinger- oder keltisch inspirierte Trauung etwas sehr Ernstes. Sie wollen keine romantisierte Mittelalterkulisse – sie wollen ein Ritual, das sich echt anfühlt. Geerdet. Kraftvoll.
Das Handfasting ist eines der bekanntesten: Die Hände werden mit einem Tuch gebunden, symbolisch für die Verbindung, die ihr eingeht. Aber auch Treueschwüre, Naturelemente, Feuer- oder Wasserrituale gehören dazu – je nachdem, was zu euch passt.
In NRW gibt es dafür wunderschöne Locations. Wälder, Lichtungen, alte Gemäuer im Bergischen Land – Orte, an denen so ein Ritual atmen kann.
Ich arbeite mich gemeinsam mit euch durch: Was bedeutet euch Natur? Welche Elemente zieht ihr an? Welchen Schwur wollt ihr leisten – und in welchen Worten?
Das Ritual ergibt sich aus euch. Aus dem, was ihr seid – und aus dem, was ihr euch versprecht.
Das schönste Ritual habt ihr vielleicht schon – ihr wisst es nur noch nicht
Das ist meine liebste Frage im Vorgespräch: Gibt es etwas in eurer Familie, das immer schon da war? Eine Geste, ein Spruch, ein Gegenstand, der von Generation zu Generation wandert?
Manchmal ist es ein altes Lied, das die Großmutter immer gesungen hat. Ein Brauch aus einem anderen Land, den ein Elternteil mitgebracht hat. Ein Versprechen, das in der Familie eine besondere Bedeutung trägt.
Aus solchen Dingen entstehen die Rituale, die wirklich bleiben. Die Rituale, über die eure Gäste noch Jahre später sprechen – nicht weil sie spektakulär waren, sondern weil sie wahr waren.
Das finden wir gemeinsam heraus. In einem Gespräch, ganz ohne Zeitdruck.
Keine Blaupause, kein Einheitslook. Ich höre zu, ich frage nach, und manchmal kommen die schönsten Ideen aus einem einzigen Satz, den ihr nebenbei sagt.
Meldet euch gerne – das erste Gespräch ist unverbindlich, und meistens wissen danach beide Seiten schon ziemlich genau, wohin die Reise geht.


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