Von der Hotelfachfrau zur freien Rednerin
- 31. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Apr.
Manchmal braucht es jemanden, der an dich glaubt

Ina Hanuschik - Freie Rednerin für besondere Momente
Ich bin Ina, aufgewachsen in Gummersbach im Bergischen Land – bodenständig, direkt, mit einem Herz für Menschen und Gemeinschaft. Beides zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden: In meinem Verein engagiere ich mich seit Jahren sozial, weil mir wichtig ist, dass niemand zurückbleibt. Und beruflich habe ich fast zwei Jahrzehnte in der Hotellerie verbracht – als Hotelfachfrau, Hotelbetriebswirtin, später im HR-Bereich und als Tutorin an der Deutschen Hotelakademie, wo ich Lehrgänge konzipiere.
Sprache, soziale Nachhaltigkeit, Menschen – das sind meine Themen. Immer gewesen.
Mein erster Berührungspunkt mit dem Thema Reden war meine Zeit als Hochzeitsplanerin. Ich habe viele Zeremonien begleitet, viele Reden erlebt. Und ich habe oft gedacht: Da fehlt etwas. Nicht Talent, nicht Technik – sondern Liebe. Individualität. Nicht die des Redners, sondern die des Paares. Ich habe mir damals manchmal gewünscht, das selbst machen zu dürfen. Aber mich selbstständig machen? Dazu habe ich mich nie getraut.
Das blieb so. Fast 15 Jahre lang.
Bis zu einer Beerdigung. Eine sehr liebe Bekannte von mir war gestorben – jemand, der immer an alle geglaubt hat. An jeden. Auch an mich. Ich durfte einen Teil der Zeremonie mitgestalten. Und danach kamen so viele Menschen auf mich zu, haben mir ein Feedback gegeben, das mich bis heute bewegt. Einige fragten: „Machst du das beruflich?”
Vielleicht ist das ihr Nachlass an mich.
Heute habe ich den Schritt gewagt: Ich bin freie Rednerin – für Willkommensreden, Traureden und Trauerreden. Ich bringe das mit, was mir von Anfang an wichtig war: echtes Zuhören, Individualität und die Überzeugung, dass jeder Mensch eine Rede verdient, die wirklich von ihm handelt.



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